Einzelsettings
Einzelsettings mit Alpakas
1 Stunde – 75 €
Manche Prozesse brauchen mehr Raum, mehr Ruhe und eine ganz individuelle Begleitung. Im Einzelsetting entsteht genau dieser geschützte Rahmen – ohne Ablenkung, ohne Bewertung, im eigenen Tempo.
Alpakas wirken auf eine besondere Weise auf den Menschen. Durch ihre ruhige, klare und gleichzeitig präsente Art spiegeln sie Verhalten unmittelbar und ehrlich. Sie reagieren fein auf Körpersprache, Stimmung und innere Anspannung – ohne Druck, ohne Erwartung.
Genau darin liegt ihre Stärke: Sie holen Menschen ins Hier und Jetzt, schaffen Sicherheit und ermöglichen echte, unverfälschte Begegnung.
Wie Tiere wirken:
- sie regulieren nachweislich das Stressniveau und fördern innere Ruhe
- sie unterstützen emotionale Stabilisierung und Selbstregulation
- sie wirken angstlösend durch ihre ruhige, vorhersehbare Art
- sie wirken angstlösend. Sie fördern Achtsamkeit und Wahrnehmung durch ihre ruhige, vorhersehbare Art
- sie ermöglichen Beziehungserfahrungen ohne Bewertung oder Leistungsdruck
Im Kontakt mit den Alpakas entstehen oft kleine, aber bedeutende Schritte: ein erster Blickkontakt, ein vorsichtiges Näherkommen, ein Moment von Stolz oder Vertrauen. Genau hier setzt die pädagogische und therapeutische Arbeit an.
Was gefördert werden kann:
- Selbstvertrauen und Selbstwirksamkeit
- soziale Kompetenzen und Beziehungsfähigkeit
- Emotionsregulation und Impulskontrolle
- Konzentration und Ausdauer
- Körperwahrnehmung und Grenzempfinden
- Kommunikationsfähigkeit (verbal und nonverbal)
Für wen ist das Einzelsetting geeignet:
- Kinder, Jugendliche und Erwachsene
- Menschen mit und ohne Behinderung
- Menschen, die sich nach Ruhe, Struktur und echter Begegnung sehnen
- Familienangehörige im Einzelkontakt (z. B. zur Entlastung oder Stärkung)
Besonders geeignet bei:
- Autismus-Spektrum-Störungen
- AD(H)S
- Angststörungen und sozialer Unsicherheit
- Depression und emotionaler Belastung
- Traumatischen Erfahrungen
- Entwicklungsverzögerungen
- Verhaltensauffälligkeiten
- psychosozialer Überforderung
Das Einzelsetting orientiert sich immer am Menschen – nicht an der Diagnose. Im Mittelpunkt steht die Begegnung auf Augenhöhe, in der sowohl der Mensch als auch das Tier als gleichwertige Partner wahrgenommen werden. Es geht nicht um „Therapie im klassischen Sinne“, sondern um einen Raum, in dem Entwicklung möglich wird – getragen von Beziehung, Vertrauen und echten Erfahrungen.